Wie funktioniert ein Naturpool?
Ein Naturpool ahmt natürliche Prozesse nach, um das Wasser sauber und klar zu halten. Statt Chlor und chemischen Filtern kommen biologische Filter und spezielle Pflanzen zum Einsatz, die organisches Material wirksam abbauen und das Wasser reinigen.
Ein Naturpool besteht aus zwei Hauptbereichen: einer Schwimmzone und einer Regenerationszone. In der Schwimmzone baden Sie, während in der Regenerationszone die Reinigung stattfindet. Eine Pumpe lässt das Wasser zwischen beiden Zonen zirkulieren. Die Regenerationszone enthält Kies, Sand und Wasserpflanzen wie Schilf, Iris und Seerosen. Diese Pflanzen wirken als natürlicher Filter, der Schmutz abbaut und die Wasserqualität verbessert. Ein gut funktionierender Naturpool braucht eine ausreichend große, richtig geplante Regenerationszone, die Wassermenge und eingetragenes organisches Material bewältigen kann.
Vorteile eines Naturpools
Ein Naturpool bietet viele Vorteile. Zunächst ist er vollständig frei von Chemikalien und damit deutlich schonender für Haut und allgemeine Gesundheit. Das ist besonders für Kinder oder Menschen mit empfindlicher Haut wichtig, die häufig Probleme mit Chlor in herkömmlichen Pools haben. Naturpools sind außerdem umweltfreundlich, da sie keine chemischen Zusätze oder häufigen Wasserwechsel benötigen.
Optisch unterscheiden sich Naturpools grundlegend von üblichen Pools. Sie können wie ein natürlicher Teich gestaltet werden und sich auf eine Weise in die Landschaft einfügen, die herkömmliche Pools nicht erreichen. Schöne Wasserpflanzen in der Regenerationszone schaffen zudem eine grüne Oase. Auch die Betriebskosten sind niedrig, da sich das fachgerecht installierte System selbst reinigt. Die Verbindung von Gestaltung, Nachhaltigkeit und niedrigen Betriebskosten macht einen Naturpool für viele Menschen attraktiv.
So bauen Sie einen Naturpool selbst
Der Selbstbau erfordert sorgfältige Planung und ein Verständnis der Funktionsweise. Zuerst wählen Sie einen geeigneten Standort. Ein sonniger Platz ist ideal, weil Sonne das Pflanzenwachstum und die Wirksamkeit der Regenerationszone fördert. Anschließend planen Sie Form und Größe. Schwimm- und Regenerationszone sollten ausgewogen sein; für eine optimale Reinigung sollte die Regenerationszone ungefähr so groß wie die Schwimmzone sein.
Nach Abschluss der Planung beginnen die Erdarbeiten. Heben Sie beide Zonen in der richtigen Tiefe aus und achten Sie auf tragfähigen Untergrund. Vermeiden Sie Bereiche mit Wurzeln oder Steinen, die Probleme verursachen könnten. Danach wird eine wasserdichte Folie eingebaut, um den Pool vor Undichtigkeiten zu schützen.
Als Nächstes werden biologische Filter und Pumpen installiert, die das Wasser zwischen den Zonen bewegen. Die richtige Technik ist für die Funktion entscheidend. Danach bepflanzen Sie die Regenerationszone. Wählen Sie für ihre Reinigungswirkung bekannte Pflanzen wie Schilf und Iris. Menge und Platzierung sollten die Reinigung unterstützen. Zum Schluss füllen Sie den Pool und starten das System. Beachten Sie, dass die Pflanzen einige Wochen zum Anwachsen brauchen können, bevor das System vollständig arbeitet.
Nutzen Sie unsere Checkliste zur Naturpoolpflege, um die Routine nach der Installation zu planen.
Häufige Fehler beim Naturpoolbau
Ein Naturpool in Eigenregie ist ein umfangreiches Vorhaben, und ohne Erfahrung passieren leicht Fehler. Häufig wird die Regenerationszone im Verhältnis zur Schwimmzone zu klein ausgeführt. Enthält sie zu wenige Pflanzen oder zu wenig Kies, kann sie das Wasser nicht ausreichend reinigen. Trübung und ein Ungleichgewicht im System können die Folge sein.
Ein weiteres Risiko ist eine unzureichende Entwässerung rund um den Pool. Bei schlecht vorbereitetem Boden kann Wasser aus der Umgebung Erde und organisches Material in den Pool tragen und das System stören. Auch eine ungeeignete Pflanzenauswahl verursacht häufig Probleme. Passen die Pflanzen der Regenerationszone nicht zur Aufgabe, funktioniert die Reinigung nicht und Arbeiten müssen möglicherweise wiederholt werden. Schließlich muss die Abdichtungsfolie hochwertig und korrekt eingebaut sein. Schon kleine Lecks können große Probleme und teure Reparaturen verursachen.
Was kostet der Bau eines Naturpools?
Der Selbstbau kann günstiger sein als die Beauftragung eines Fachbetriebs, doch die Kosten sollten klar sein. Die Materialkosten für einen kleineren Naturpool können bei etwa 50.000–100.000 schwedischen Kronen ohne Mehrwertsteuer beginnen. Das hängt von Größe, Materialwahl und benötigten Komponenten ab. Fehler, die Reparaturen oder Nacharbeit erfordern, können das Budget jedoch schnell überschreiten.
Unser Preisratgeber für Naturpools erklärt den Unterschied zwischen Materialkosten und einer vollständigen Installation. Die aktuellen Paketpreise gelten für einen Pool, den wir für Sie bauen.
Ist es besser, einen Fachbetrieb zu beauftragen?
Ein Naturpool lässt sich selbst bauen, doch das ist nicht ohne Risiko. Ein einziger Fehler, etwa eine falsch dimensionierte Regenerationszone oder mangelhafte Abdichtung, kann zeitaufwendige und teure Probleme verursachen. Fachbetriebe verfügen über Erfahrung und Wissen, um diese Risiken auszuschließen und von Anfang an einen langlebigen, funktionierenden Naturpool zu schaffen.
Ein Experte kann Sie von Planung und Bodenvorbereitung bis zu Installation und Pflanzenauswahl unterstützen. Das Ergebnis ist ein Pool, der wie vorgesehen funktioniert und wenig Pflege benötigt. Wenn Ihr Naturpool eine Investition für viele Jahre werden soll, lohnt es sich, professionelle Hilfe in Betracht zu ziehen. Langfristig kann das Zeit, Geld und Sorgen sparen.
Faunapoolen hilft Ihnen gerne dabei, Ihren Traum vom Naturpool zu verwirklichen. In einer kostenlosen telefonischen Erstberatung besprechen wir gemeinsam Ihre Wünsche und Fragen.
Wenn Sie Unterstützung beim Bau möchten, erfahren Sie, wie wir Ihren Naturpool planen und installieren.







